- Sich schlecht konzentrieren können, nur kurze Zeit aufmerksam einer Sache folgen (vor allem in komplexeren Situationen wie der Schule, oder bei schwierigeren Aufgaben wie den Hausaufgaben)
- Leicht ablenkbar sind und deshalb Arbeiten nicht in derselben Zeit fertigstellen wie andere Kinder (Klassenarbeiten werden nicht geschafft, Hausaufgaben dauern lange)
- oft (aber nicht immer) einen sehr hohen Bewegungsdrang haben, zappeln, wackeln, sogar in unpassenden Momenten aufstehen
- oft (aber nicht immer) impulsiv sind, nicht warten können, immer alles SOFORT haben müssen und übermäßig viel reden
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Seite 1 von 2 ADS / ADHSWas ist ADS?Die Abkürzung ADHS steht für "Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom". Kennzeichnend für Kinder mit dieser Störung ist, daß sie Für manche Kinder und Jugendliche treffen die Kriterien der Hyperaktivität, also des hohen Bewegungsdranges, und der Impulsivität, nicht zu - hier verwendet man die Abkürzung "ADS". In letzter Zeit ist es mehr und mehr üblich, für ALLE Störungen dieser Art die Abkürzung ADS zu verwenden, zur Unterscheidung kann man dann sagen "ADS ohne Hyperaktivität" oder "ADS mit Hyperaktivität".
Wie wird ADS diagnostiziert?Zur Diagnose von ADS gibt es leider keinen "Test", sondern der Arzt macht sich ein ausführliches Bild aus den Schilderungen der Eltern und der Untersuchung des Kindes. Er gibt Fragebögen an Eltern, Lehrer und ggf. Therapeuten (Ergotherapie, Logopädie, falls vorhanden) aus, in denen der Ausprägungsgrad der Störung eingeschätzt werden soll. Er sieht alle Schulzeugnisse durch, da in den ersten Textabschnitten die ADS-Symptome aus Sicht der Lehrer immer genau beurteilt werden. Er liest die ggf. vorhandenen Therapieberichte (z.B. Ergotherapie, wo oft auch gezielt auf Konzentration geachtet wird). Auch wird immer eine Testuntersuchung der Intelligenz und der Teilleistungen (Lesen, Schreiben, Rechnen - falls nötig) vorgenommen, um isolierte Defizite in diesen Bereichen auszuschließen. Die Diagnose entsteht dann aus einer Gesamteinschätzung aller verfügbaren Informationen. Dabei müssen drei Merkmale beachtet werden:
Wichtig ist, daß all diese Dinge nicht bei allen Kindern genau gleich vorkommen. Deshalb ist eine ausführliche ärztliche Untersuchung ausgesprochen wichtig. Eltern haben manchmal den "Verdacht auf ein ADS", kennen aus dem Bekanntenkreis aber Kinder, die "das auch haben und viel schlimmer sind", und folgern daraus, dass das bei ihrem Kind also nicht vorliegen kann. So stimmt es aber nicht - besonders der dritte genannte Punkt (die Beeinträchtigung) - muss für jedes Kind individuell überprüft werden.
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